Haben Sie Ihr Smartphone zur Hand? Dann könnte der nächste Sprachbefehl
lauten: «Siri, notiere: 20. Oktober, Lancierung ETH AI Center». Das
Anwendungsbeispiel zeigt, dass künstliche Intelligenz in unserem Alltag
bereits angekommen ist. Ab Oktober wird die ETH ihre zahlreichen Aktivitäten
in diesem Bereich in einem Zentrum für künstliche Intelligenz
bündeln und sichtbarer machen. Die Mission des Zentrums ist, die
Kernbereiche der künstlichen Intelligenz und deren Anwendungen in
anderen Forschungsgebieten weiter zu fördern. Das KI-Zentrum wird
eine national und international sichtbare Schnittstelle zur Wirtschaft, um
Joël Mesot, Präsident der ETH Zürich noch vermehrt Innovationen und
Spin-offs zu entwickeln. Unsere Leute werden sich zudem intensiv mit ethischen
Fragen der KI befassen. In diesem schnell wachsenden Bereich, in den
Länder und Firmen rund um den Globus massiv investieren, sind Nachwuchsforschende
ein entscheidender Erfolgsfaktor. Das KI-Zentrum wird deshalb ein Fellowship-Programm
lancieren, das weltweit Talente anzieht, die fächerverbindende Projekte umsetzen
und frische Ideen einbringen.

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